Bei der Konstruktion von Heizungen stehen die Hersteller vor der Aufgabe, den Wirkungsgrad möglichst hoch zu halten und so dafür zu sorgen, dass keine Energie unnötig verschwendet wird. Die Pelletheizung gehört in diesem Bereich zu einer der neuesten Entwicklungen und wird gerade von solchen Hausbesitzern eingesetzt, die sowohl auf die Kosten achten als auch mit einem großen Umweltbewusstsein heizen möchte. Im folgenden wird ein Überblick über die Technik der Pelletheizung gegeben und ihre Verwendung in der Praxis.
Die Technik hinter der Pelletheizung
Grundsätzlich basieren die Heizungen darauf, dass in ihnen kleine Pellets verbrannt werden. Hierbei handelt es sich um Presslinge, die aus Holzspänen und aus Sägemahl bestehen. Diese industriellen Abfälle können in der Pelletheizung also weiterverwendet werden, wodurch sich eine umweltschonende Ressourcenverwendung ergibt. In einigen Fällen werden als Alternative auch Strohpellets verwendet. Die Technik ist hier durchaus flexibel und erlaubt die Verwendung unterschiedlicher Brennstoffe. Der Aufbau basiert dabei auf einem Brenner, der die die Pellets in Wärmeenergie umwandelt, auf einer effizienten Wärmeübertragung und Speicherung und auf zahlreichen Sicherheitseinrichtungen wie etwa einer Rückbrandsicherung. Auf diese Weise wird auch zur Sicherheit der Heizungstechnik im Haus beigetragen.
Das sind die Vorteil in der Praxis
Der wesentliche Vorteil in der Praxis besteht sicherlich in dem hohen Wirkungsgrad dieser Heizungen. So erreichen die Pelletheizungen einen Wirkungsgrad von mindestens 90 Prozent, nur höchstens 10 Prozent der Energie gehen bei der Verbrennung verloren. Damit sind Pelletheizungen auf keinen Fall mit anderen Verbrennungsverfahren wie Verbrennungsmotoren zu vergleichen, die in der Regel einen deutlich niedrigeren Wirkungsgrad aufweisen. Der Markt für Pelletheizungen hat in den letzten Jahren erhebliche Zuwächse verzeichnen können, sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite. In Deutschland ist die Installation einer solchen Heizung zudem deshalb sinnvoll, weil diese vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert wird. Wer sich für den Einbau einer solchen Heizung entscheidet, der kann von Fördersummen von 36 Euro/kW ausgehen (Stand: September 2011). Aus diesem Grund ergeben sich Kostenvorteile bei der Pelletheizung nicht erst im laufenden Betrieb, sondern bereits auch bei den Anschaffungskosten.